Publikationen

Ronja Heß/Imke Leicht: Sexuelle Selbstbestimmung in der Kommune. Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen für die Städte Nürnberg und Erlangen, FAU Studien zu Menschenrechten, Band 1. Erlangen:
FAU University Press 2017.

Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität (SOGI) sind mittlerweile rechtlich anerkannte Dimensionen im Vielfaltskanon und geschützt vor Diskriminierung. Gesellschaftlich stößt die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hingegen auf ihre Grenzen. Dies kann zu homo- und transphober Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Davon betroffen sind vor allem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*Personen (LSBTI*).
Vor diesem Hintergrund haben es sich die Städte Nürnberg und Erlangen zur Aufgabe gemacht, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in ihrer Antidiskriminierungsarbeit stärker zu berücksichtigen und als Bestandteil der kommunalen Politik der Vielfalt nach außen zu tragen. In der Studie werden die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zu der Frage präsentiert, inwiefern die Vielfalt von SOGI in ausgewählten kommunalen Aufgabenbereichen berücksichtigt wird. Daran anknüpfend werden Handlungsempfehlungen formuliert, wie SOGI sukzessive als Querschnittsthema in relevanten Bereichen verankert werden kann. Hierfür nimmt die Studie das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung zum Ausgangspunkt, fokussiert die Bedeutung und Funktion der Kommune und stellt SOGI in einen intersektionalen Kontext.

Zugriff auf den Volltext über OPUS: http://opus4.kobv.de/opus4-fau/frontdoor/index/index/docId/8497 bzw. https://opus4.kobv.de/opus4-fau/files/8497/SOGI+Studie_OPUS.pdf (pdf)

 

Monika Gänßbauer/ Terry Siu-Han Yip (Hg.): Die reisende Familie. Hongkonger Autorinnen erzählen. Bochum, Freiburg: projekt verlag 2017.

Im Jahr 2017 jährt sich die Rückkehr Hongkongs an Festlandchina zum 20. Mal. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um Literatur aus Hongkong näher in den Blick zu nehmen. Diese Publikation versammelt Erzählungen der folgenden Hongkonger Gegenwartsautorinnen: XI Xi, HO WU Yin Ching, CHUNG Hiu Yeung, Dorothy TSE und HON Lai-chu. Die Texte handeln vom Leben in der schillernden Megacity. Sie thematisieren Emigration und Einsamkeit, Beziehungen zwischen Mann und Frau sowie Fragen von Identität. Die fünf Erzählungen sind begleitet von einer Einführung, die Literatur in Hongkong kontextualisiert und einen Überblick über wichtige literarische und gesellschaftliche Entwicklungen in Hongkong gibt.

 

 

 

 

 

 

Annette Keilhauer / Andrea Pagni (Hgg.): Refracciones / Refractions: Traducción y género en las literaturas románicas / Traduction et genre dans les littératures romanes (Ergebnisse einer im Februar 2015 in Erlangen organisierten Tagung.) Wien: LIT-Verlag, 2017.

Der Band unternimmt eine Neureflexion über den Einfluss von Genderaspekten auf literarische Übersetzungen in den romanischen Literaturen. In einem interdisziplinär breiten Ansatz werden unter dem übergreifenden Konzept der Refraktion kulturhistorische, translationswissenschaftliche, literatur- und sprachwissenschaftliche Studien zusammengeführt, die die Vielfältigkeit der kreativen Anpassungsprozesse literarischer Übersetzung der spanisch- und französischsprachigen Literaturen dokumentieren und analysieren. Die Arbeit mit durch die Sprache vorgegebenen Strukturen spielt dabei eine ebenso große Rolle wie kulturelle und historische Rahmenbedingungen. Im performativen Akt der Übersetzung interagiert die Genderdimension jeweils mit sehr unterschiedlichen anderen Einflussfaktoren, die immer neu auf die kulturelle Gebundenheit von Genderkonstruktionen und Geschlechterbezügen verweisen.

 

 

 

 

 


Peter Bubmann/Anne-Lore Mauer/Silvia Jühne (Hgg.), Trauung, Segnung, Hochzeitsfeier? Dokumentation zum Studientag zur liturgischen Begleitung von Lebenspartnerschaften in der ELKB, Erlangen 2017, als pdf im Selbstverlag.

Das vollständige Dokument können Sie hier konsultieren.